Energieeffizienz – alles zum Verbrauch von Waschmaschinen

Die Strompreise kennen bereits seit Jahren nur eine Richtung – nämlich nach oben. Dementsprechend wichtig ist bei Elektrogeräten natürlich auch die Energieeffizienz geworden. Mit einem sparsamen Gerät tun Sie nämlich nicht nur der Umwelt etwas Gutes. Sie sparen zudem auch bares Geld. In diesem Beitrag haben wir deshalb für Sie zusammengefasst, worauf es bei der Energieeffizienz von Waschmaschinen ankommt.

Die Bedeutung der Energieeffizienzklassen

Der Verbrauch von Elektrogeräten wird mit den sogenannten Energieeffizienzklassen angegeben. Je nachdem um welches Gerät es sich handelt, ist ein bestimmter Verbrauch, der für die Einstufung in der entsprechenden Klasse eingehalten werden muss, festgelegt.

Ursprünglich gab es die Klassen A bis G, wobei Geräte der Klasse G den höchsten Stromverbrauch hatten. Mittlerweile gibt es bereits seit einiger Zeit für noch sparsamere Geräte auch die Klassen A+, A++ und A+++.

Hinzu kommt, dass neue Modelle bestimmte Mindeststandards erfüllen müssen. Neue Waschmaschinen müssen beispielsweise schon seit gut zwei Jahren mindestens Energieeffizienzklasse A+ besitzen, um überhaupt verkauft werden zu dürfen.

Somit kommen für Sie beim Neukauf einer Waschmaschine nur Geräte mit den Klassen A+, A++ oder A+++ infrage. Ihr Altgerät kann aber natürlich auch noch eine schlechtere Einstufung und damit einen höheren Verbrauch haben.

Der Stromverbrauch

Die Energieeffizienzklasse gibt Ihnen, was den Verbrauch angeht, auf den ersten Blick eine gute Vergleichsmöglichkeit. Außerdem ist zusätzlich auf dem Energielabel auch der Stromverbrauch angegeben. Dieser bezieht sich immer auf 220 Standardwaschzyklen.

Er wird also basierend auf 220 standardisierten Waschgängen bei 40 und 60 Grad berechnet. Auf diese Weise lassen sich unterschiedliche Geräte gut miteinander vergleichen. Der tatsächliche Verbrauch hängt natürlich davon ab, wie und wie oft Sie Ihre Waschmaschine tatsächlich nutzen.

Bei seltenerer Verwendung fällt der Verbrauch entsprechend geringer aus und bei häufigerer Nutzung verbraucht die Waschmaschine logischerweise mehr.

Der Wasserverbrauch

Außer Strom (und gelegentlich mal einem Socken) verbraucht eine Waschmaschine natürlich auch Wasser. Auch hier wird der jährliche Verbrauch für 220 Standardwaschzyklen angegeben.

Beim Vergleich des Verbrauchs unterschiedlicher Modelle sollten Sie übrigens nicht nur auf die angegebenen Verbrauchswerte achten, sondern auch das jeweilige Fassungsvermögen berücksichtigen. Das gilt sowohl für den Stromverbrauch als auch für den Wasserverbrauch.

Eine Waschmaschine mit einer Füllmenge von 5 Kilo ist nicht zwangsweise sparsamer, wenn sie einen geringeren Verbrauch als ein Gerät mit einem Fassungsvermögen von 7 Kilo hat. Es macht hier im Zweifel durchaus Sinn den Verbrauch von Wasser und Strom auf ein Kilo herunter zu rechnen, um zu sehen wie gut der Verbrauch im Vergleich tatsächlich abschneidet.

Fazit

Gerade bei sogenannten Elektrogroßgeräten, die wie eine Waschmaschine zudem noch beinahe täglich im Gebrauch sind, lohnt sich ein Blick auf die Energieeffizienz. Modelle mit einer Energieeffizienzklasse von A+++ sind zwar für gewöhnlich etwas teurer in der Anschaffung, rechnen sich dafür aber meist auf Ihre Lebensdauer gerechnet durchaus.

Immerhin können Sie hier Jahr für Jahr etwas Geld sparen, was in der Summe den höheren Preis recht schnell egalisiert.

Und dass Sparsamkeit und ein niedriger Preis kein Widerspruch sein müssen, zeigen Ihnen außerdem auch einige günstige Geräte aus unserem Waschmaschinen Test.

Werfen sie zum Beispiel mal einen Blick auf die Beko WMB 71643 PTE oder auch die Gorenje WA 7900 Waschmaschine. Diese Modelle sind günstig und haben dennoch Energieeffizienzklasse A+++. Hier machen Sie also mit Sicherheit nichts verkehrt.