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Blu-Ray-Player im Test: Kaufberatung, Analyse & Empfehlungen

Die Auswahl an Blu-Ray-Playern ist groß und es scheint als könnte man die Vielzahl an Modellen nicht überblicken. Wir haben schon 2017 die 10 beliebtesten Geräte in der Praxis genau unter die Lupe zu genommen und im Jahr 2018 zusätzlich verschiedene externe Tests analysiert. Durch unsere Analyse, die Übersicht der Testsieger und Empfehlungen sowie unsere Kaufberatung haben Sie finden alle entscheidenen Informationen um den besten Blu-Ray-Player für sich finden können.

Kaufberatung: Darauf müssen Sie bei Blu-Ray-Playern achten

1. Unterstützte Formate

kaufberatungAchten Sie in jedem Fall zuerst auf die unterstützten Videoformate. Meist ist ein Blu-Ray-Player abwärts kompatibel, was bedeutet, dass Sie auch DVDs und CDs problemlos abspielen können. Dies ist von großem Vorteil, da Sie sich somit den zusätzlichen Kauf von DVD- und CD-Player sparen und Sie dadurch beim Kauf vom Blu-Ray-Player vielleicht über ein größeres Budget verfügen.

Die wichtigen Videoformate, die von einem guten Player unterstützt werden sollten, sind die Formate MPEG2 und MPEG4. Achten Sie aber auch darauf, dass die Formate XVID, DivX und DivX-HD unterstützt werden, damit Sie Ihren Player auch für Filme und Videos aus dem Internet nutzen können, die diese Formate meist beinhalten. Die wichtigen Formate aus dem Audio- und Fotobereich sind MP3, WMA und AAC (Audioformate) und JPEG und PNG (Fotoformate). Alle aufgezählten Formate sollten eigentlich von allen modernen Playern unterstützt werden, da Sie zu den absoluten Standardformaten gehören.

2. Internetfähigkeit

Wenn von Smart-TV die Rede ist, ist damit ein interaktives Menü eines internetfähigen Fernsehers gemeint.

Mit Smart-TV ist eigentlich das interaktive Menü des internetfähigen Fernsehers gemeint. Besitzt der Blu-Ray-Player zusätzlich über diese Funktion und einen LAN- beziehungsweise WLAN-Anschluss, so können Sie als Cineast und Filmeliebhaber mit dem Player auch Online-Streaming-Portale nutzen.

Netflix, Amazon Prime oder Maxdome werden zusehends immer beliebter und die User freuen sich über die große Auswahl von Filmen und Serien auf diesen Plattformen. Um dies zu nutzen reicht es schon, wenn der Player internetfähig ist. Ihr Fernseher ist dann außen vor und Sie können dennoch Streaming-Dienste in Anspruch nehmen.

3. Anschlüsse

Bevor Sie schauen, welche Anschlüsse Ihr neuer Player haben muss, sollten Sie sich erst einmal vergewissern, welche Anschlüsse bei Ihren schon bestehenden Geräten vorhanden sind. Sie können die Anschlüsse am Player nämlich nur nutzen, wenn diese auch bei Ihren anderen Geräten, wie Fernseher, Receiver oder Kompaktanlage, vorhanden sind.

4. 3D-Funktion

Anders als bei der Internetfähigkeit reicht es bei einem 3D-Film nicht aus, wenn der Blu-Ray-Player das Format unterstützt. Sollten Sie 3-D-Filme schauen wollen, müssen Sie sich auch einen entsprechenden Fernseher oder Beamer zulegen. Auch, wenn der Player darauf ausgelegt ist, 3-D-Formate zu spielen, kann er dies nur, wenn das Endgerät dies auch kann. Achten Sie hier also verstärkt drauf, wenn Sie den Wunsch haben, in Ihrem Heimkino 3-D-Filme zu schauen.

5. Auflösung

Im Anschluss gibt es eine weitere Kategorie, auf die Sie Ihren Blick richten sollten. Hierbei geht es um die maximale Auflösung des Blu-Ray-Players während der Wiedergabe. Hier ist die moderne Technologie bereits auf Ihrer Seite und die meisten Geräte ist Full HD schon der Standard. Achten Sie aber dennoch auf diese Kategorie, da es viele Blu-Rays gibt, die bereits über Formate wie Ultra-HD-Blu-Ray verfügen. Bei diesen ist die Auflösung noch einmal deutlich höher. Hierbei ist allerdings das Problem, dass dies auch von Ihrem TV-Gerät wiedergegeben werden kann.

Tipp: Egal, wie hochwertig der Blu-Ray-Player ist und wie hoch die Auflösung ist, die er abspielen kann, haben Sie nicht den entsprechenden Fernseher oder Beamer, haben Sie davon leider nichts.

6. Besonderheiten

Schauen Sie in unseren Testberichten nach den zusätzlichen Features jeden einzelnen Players. Diese sind kein Muss, aber sie sorgen für eine weitere Bandbreite an zusätzlichen Möglichkeiten. Beispiele für diese Features sind unter Anderem CD-Ripping oder Video Upscalling, die Möglichkeit Skype zu nutzen oder die Möglichkleit direkt von einer angeschlossenen externe HDD Daten abzuspielen.

Tipp: Sie sollten sich bei den zusätzlichen Features immer fragen, ob Sie diese tatsächlich nutzen werden. Sind Sie ein Filmfan und geht es Ihnen um ein Filmerlebnis, dass einem Kinobesuch so nahe wie möglich kommt, brauchen Sie beispielsweise die oben genannten Features nicht. Lassen Sie sich hier also nicht blenden und behalten Sie Ihre Wünsche im Auge.

7. Handhabung

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage des Handlings eines Players. Hierbei gibt es verschiedene Parameter zu beachten und hat man diesen Punkt vorher vernachlässigt, kann es dazu kommen, dass man sich ärgert, wenn man seinen neuen Blu-Ray-Player benutzen möchte.

Mögliche Fragen sollte man sich dabei stellen: Ist es einfach den Player anzuschließen? Wie ist das Menü aufgebaut? Ist es leicht verständlich oder sogar intuitiv zu bedienen? Bei Rekordern oder Brennern sollten sich außerdem noch die Fragen danach gestellt werden, ob die Programmierung einfach und leicht verständlich ist.

Was bringt einem das tollste Gerät, wenn man es nicht zu bedienen weiß? Auch die Betriebsanleitung sollte gut und leicht verständlich geschrieben sein, um den Traum vom eigenen Heimkino nicht zum Alptraum werden zu lassen. In unseren Testberichten sind wir auf die Handhabung natürlich seperat eingegangen.

8. Mit Festplatte oder ohne?

Sollten Sie im Budget nicht allzu beschränkt sein, ist ein Player mit Festplatte auf jeden Fall zu empfehlen. Hierbei spricht man dann von einem Blu-Ray Rekorder. Das laufende Fernsehprogramm kann damit jederzeit aufgenommen werden, wodurch Sie zeitlichen Stress vermeiden, wenn ein Film läuft, den Sie gern sehen möchten. Auch die Werbepausen können somit überspült oder herausgeschnitten werden. In die Rekorder sind meist Brenner integriert, wodurch Sie die aufgenommenen Filme dann auf eine Blu-Ray-Disc oder eine DVD brennen und Sie somit Ihre eigene Filmbibliothek zu Hause vergrößern können.

Die Kapazität der Speicherkarten schwankt und beginnt bei 250 GB und endet bei 1.000 GB. Man kann sagen: je mehr Speicherplatz auf der Festplatte ist, desto teurer ist das Gerät selbst, obwohl Sie die Größe eigentlich vernachlässigen können, da die Festplatte nicht als dauerhafter Speicherplatz genutzt werden sollte. Somit bietet ein Blu-Ray-Recorder bzw. Player mit 250 – 500 GB meist genug Platz und kann über 35 Stunden HDTV-Aufnahmen beherbergen.

9. Auch wichtig: Auf die Lautstärke achten

Das Abspielen in einem optischen Laufwerk, funktioniert nie gänzlich geräuschlos. Jedoch kann ein surrendes Laufwerk oder ein tösender Lüfter gerade während ruhiger Filmminuten als sehr störend empfunden werden. Damit es Ihnen erspart bleibt, die Betriebslautstärke des Geräts selbst auszutesten, sind wir natürlich auch auf diesen Punkt in unserem Test eingegangen. In unserem Test haben sich hier vor allem die Modelle von LG und Sony durch eine sehr geringe Lautstärke hervor getan. Des weiteren zeigen unsere Erfahrungen, dass die Betriebslautstärke, mit steigendem Preis, bei allen Herstellern abnimmt.

Blu-Ray-Player im Test bei Stiftung Warentest & Co.

Die Testsieger der Stiftung Warentest

stiftung warentest logoSchon die Stiftung Warentest hat in ihrer Ausgabe 12/2011 die Qualität von Blu-Ray-Playern unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden hier 19 Modelle getestet.

Ergebnisse anzeigen

Die Testsieger von Chip.de

Die Experten von Chip.de testen regelmäßig, sehr viele Modelle und stellen die Ergebnisse in übersichtlichen Bestenlisten dar. Wir haben die Top 5 (Stand 09/18) aufgeführt.

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Die Testsieger von Computerbild.de

Die Computer Bild testet ebenfalls regelmäßig selbst. In der Bestenliste von Computerbild finden sich allerdings nur UHD-Player in den Top5 (Stand 09/18).

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Die Testsieger von PC Magazin

In der Bestenliste von Pc-magazin.de finden sich ebenfalls nur UHD-Blu-Ray-Player in den Top5 (Stand 09/18).

Ergebnisse anzeigen

Die Testsieger aus unserem Praxistest

Schon in den Jahren 2016 und 2017 haben wir in unserer Redaktion viele Player selbst auf Herz und Nieren geprüft. Unsere Top5:

Ergebnisse anzeigen

Zusammenfassung: Testsieger & Empfehlungen

Durch der Analyse der verschieden Tests ließ sich für uns kein eindeutiger Testsieger feststellen. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, das die Produkte von Samsung, Sony und LG im unteren bis mitleren Preissegmentdie Nase vorn haben. Philips, Panasonic, Denon und kleinere Marken sind im oberen Preissegment immer auf den Top-Plätzen.

Richtet man sich nach unserer Kaufberatung, den Kundenbewertungen und unseren Auswertungen, kann man folgende Geräte zum Kauf empfehlen. Unserer Meinung nach, können Sie mit einem dieser Player keinen Fehler machen.

Die besten günstigen Player unter 100€

Angebot
1. Samsung BD-J4500
576 Bewertungen
1. Samsung BD-J4500
Der Samsung ist ein grundsolider und sehr günstiger Player der uns in unserem Test überzeugen konnte. Möchte man möglichst wenig investieren, kann man ohne bedenken zuschlagen.

  • bewährter Bestseller unter den günstigsten Blu-Ray-Playern
  • HDMI- & USB-Anschluss
  • kann Audio-CDs zu MP3s wandeln
  • eher lautes Laufwerksgeräusch
  • kaum weitere technische Features
  • kein LAN / WLAN
2. LG BP450
80 Bewertungen
2. LG BP450
Einschätzung der Redaktion:Der BP450 ist der Nachfolger des im letzen Jahr von uns getesteten BP420. Wenn Sie auf der Suche nach einem günstigen 3D Blu-Ray „Alleskönner“ sind und auf WLAN verzichten können, sind Sie mit dem BP450 von LG gut beraten.

  • Viele Funktionen für einen günstigen Preis: Smart TV (YouTube, Maxdome, Internetradio, Etc.), Smartphone als Fernbedienung (iPhone/Android), DLNA (Streaming), MKV, FLV, FLAC und viele mehr
  • HDMI- & USB-Anschluss
  • Digitaler Audioausgang Coaxial
  • eher lautes Laufwerksgeräusch
  • kein WLAN
Angebot
3. Sony BDP-S6700
229 Bewertungen
3. Sony BDP-S6700
Einschätzung der Redaktion: Der Vorgänger „BDP-S6500“ war lange Zeit der Testsieger unserer Redaktion in der Preisklasse bis 100€. Der BDP-S6700 kann mit leichten Verbesserungen und leicht besserem Funktionsumfang überzeugen.

  • Sehr gute Bild und Ton Qualität
  • leises Laufwerk
  • viele Multimediafeatures

Die besten High-End Ultra-HD Blu-Ray-Player

Angebot
1. Panasonic DMP-UB900
75 Bewertungen
1. Panasonic DMP-UB900
Der UHD-Blu-Ray-Player von Panasonic ist nicht nur von uns sehr gut bewertet worden. Er belegte bei Pc-Magazin.de Platz 3 und kam bei „Heimkino“ und Satvison unter die Top-High-End-Geräte.

  • UHD-Blu-Ray mit 4K High-Precision Chroma Processor
  • Vielzahl an Multimedia-Anschlüssen
  • High-End Audio (z.B. über die vergoldeten 7.1 Analog-Ausgänge)
Angebot
2. Sony UBPX800
53 Bewertungen
2. Sony UBPX800
Einschätzung der Redaktion: Der UHD-Blu-Ray-Player von Sony ist uns bei unseren Rechnerchen immer wieder positiv aufgefallen. Unter anderem ist er auch bei Computerbild.de auf Platz 3, der größere Bruder bei PC-Magazin.de auf Platz 5.

  • UHD 3D-Blu-Ray zum günstigen Preis
  • Vielzahl an Multimedia-Anschlüssen
  • High-Resolution Audio
3. Denon DBT-3313UD
74 Bewertungen
3. Denon DBT-3313UD
Der UHD-Blu-Ray-Player von ließ unsere Heimkinoherzen höher schlagen. Das High-End-Gerät dient als Schaltzentrale im Heimkino und bietet hervorragende Bild- und Tonqualität.

  • UHD 3D-Blu-Ray
  • Vielzahl an Multimedia-Anschlüssen
  • High-End Audio (Decoder für Dolby Truehd Und DTS-HD)
  • Er ist leider schon etwas in die Jahre gekommen und bietet daher nicht mehr die allerneuste Technik.

Wissenswertes rund um Blu-Ray-Player

blu-ray-player

Blu-Ray-Player von Sony.

Die namensgebung des Blu-Ray-Players ist klar: Er spielt Blu-Ray-Discs ab. Aber was bedeutet eigentlich Blu-Ray? Übersetzt bedeutet es „blauer Strahl“ und dies bezieht sich auf den blau-violetten Lichtstrahl des Lasers. Für die Vermarktung wurde das „e“ aus „blue“ gestrichen und schon hatte man das neue Medium „Blu-Ray“.

Die Geschichte

Die Blu-Ray-Disc und den dazugehörigen Player gibt es erst seit dem 19. Februar 2002. An diesem Tag sind von der Blu-Ray Group die einzelnen Spezifikationen für die Disc beschlossen worden.

Zu dieser Gruppe gehören die neun einflussreichsten und wichtigsten Unternehmen der Elektronik- und Unterhaltungsbranche: Hitachi, LG Electronics, Panasonic, Philips, Pioneer, Samsung, Sharp, Sony und Thomson. Zu einem späteren Zeitpunkt kamen noch Acer, Apple und Dell dazu. Zwischenzeitig gehörte auch Hewlett-Packard dazu, allerdings stieg die Firma schnell wieder aus. Hewlett-Packard gelang es nicht gewisse Ideen zur Weiterentwicklung durchzubringen und lief daher zum Konkurrenzformat HD-DVD über.

Dies wurde allerdings im Jahr 2008 vom wichtigsten Unternehmen der Gruppe, Toshiba, beendet, wodurch der sogenannte „Formatkrieg“ vorbei war und sich die DVD bald zu einem Relikt zählen kann.

Warum sollte man sich als Filmfan eher für den Blu-Ray-Player entscheiden?

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Blu-Ray-Disc – Gisela Peter / pixelio.de

Alleine Auflösung und Bildqualität einer Blu-Ray lassen jeden Zweifel verschwinden. Doch nicht nur die optische Qualität sollte Erwähnung finden, auch die Tonqualität ist sehr viel besser als Sie es von den üblichen DVDs kennen. Das kommt daher, dass bei den Blu-Ray-Discs der Ton bereits in Heimkino-Qualität gespeichert ist und meist noch Formate wie Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio benutzt werden.

Dies ermöglicht es, Tondaten komprimiert und digital auf dem Träger zu speichern, ohne hier an Qualität einbüßen zu müssen. Eine gute Ton- und Bildqualität können Sie aber nicht nur bei den Testsiegern erwarten, da sie ein absoluter Standard ist, wie wir in unserem Test festgestellt haben. Die Blu-Ray-Disc hat zusätzlich ausreichend Platz für gewisse Features, was jeden Filmfan glücklich macht.

Gute Blu-Ray-Player sind auch schon für ca. 75 – 150 EUR zu kaufen. Je mehr Features ein Player hat, desto teurer ist er in der Regel auch. Die teuersten Geräte sind sogenannte Blu-Ray Brenner, die ebenfalls aufnehmen und Blu-Rays brennen können. Eine kostengünstige Alternative dazu scheinen die DVD-Player zu sein. Hier sollte allerdings in jedem Fall bedacht werden, dass die DVD als Medium auf dem absteigenden Ast ist und die Weiterentwicklungen hier meist nicht mehr stattfindet.

Blu-Ray- oder DVD-Player?

Die Frage, die sich schnell – gerade bei Technik weniger interessierten Usern – stellt, ist, wo der bedeutende Unterschied zwischen einem Blu-Ray und einem DVD Player liegt. Die Vermutung, dass es hierbei einfach nur darum geht, ein neues Medium auf den Markt zu bringen, damit neues Geld verdient werden kann, liegt schnell nahe. Doch ist die Blu-Ray-Disc im Gegensatz zur DVD ein wahres Wunderwerk in Sachen Speicherkapazität.

Die Blu-Ray-Disc kann eine wesentlich höhere Datenrate speichern und bietet somit genügend Platz für umfangreiche Datenpakete und hochauflösende Filme. Die Speicherkapazität einer Blu-Ray-Discs liegt zwischen 25 und 50 Gigabyte. Eine DVD hingegen kann gerade einmal 4,7 Gigabyte Daten beherbergen.

Damit Sie einmal einen Eindruck davon erhalten, inwiefern sich Blu-Ray- und DVD-Player unterscheiden, haben wir Ihnen die Vor- und Nachteile des jeweiligen Gerätes zusammengefasst.

Blu-Ray

Vorteile

  • gute Bildqualität
  • abspielen hochauflösender Filme
  • bessere Tonqualität im Heimkinoqualität
  • viele interessante Features auf den Blu-Ray-Discs
  • spielt neben der Blu-Ray-Disc auch DVD und CD ab

Nachteile

  • hohe Anschaffungskosten
  • erhöhter Stromverbrauch

DVD-Player

Vorteile

  • geringe Anschaffungskosten
  • Bild- und Tonqualität ist für die meisten Menschen ausreichend
  • DVDs selbst sind günstiger

Nachteile

  • die DVD wird seit 2008 nicht mehr weiterentwickelt; im Laufe der Zeit wird sie also immer weiter vom Markt verdrängt werden

Welche Typen des gibt es?

Wenn sie sich zum Kauf eines Blu-Ray-Players entschieden haben, sollten Sie beachten, dass es in den Features grundsätzliche Unterschiede gibt. Zum Einen gibt es die klassischen Player, die die auf einer Disc gespeicherten Filme abspielen können. Außerdem gibt es aber noch Blu-Ray-Rekorder, die nicht nur abspielen, sondern, wie der Name schon verrät, auch aufnehmen können. Sie können entweder Filme direkt aus dem Fernsehen aufnehmen oder aber auch Filme und Videos von einem Receiver oder einen internen Festplatte.

Player mit Rekorder-Funktion sind in der Anschaffung deutlich teurer, als die Geräte, die nur abspielen können. Zusätzlich sollte auch erwähnt werden, dass Sie mehr Strom verbrauchen. Daher sollte sich im Vorfeld überlegt werden, ob diese Funktion genutzt wird oder nicht, um unnötige Mehrkosten zu vermeiden.

Wichtige Hersteller

Samsung Electronics

Samsung Electronics ist wohl für beinahe jeden ein Begriff, wenn es um das Thema Elektronik geht. Es ist Teil der Samsung Group, die aus Südkorea stammt mit ihrem Sitz in Seoul. Die Samsung Group ist ein Mischkonzern, der aus diversen Sparten besteht. Im Jahr 1969 wurde die Firma gegründet und entwickelte sich so weiter, dass Samsung heute in diversen elektronischen Bereichen führend ist.

Sony

Die Firma Sony, die auf Unterhaltungselektronik spezialisiert ist, zählt nicht nur zu den größten Elektronikunternehmen weltweit, es gehört hinter Hitachi und Panasonic auch zu den drei führenden Unternehmen des japanischen Elektronikmarktes. Der Firmensitz ist schon seit 1946 in Tokio.

LG Electronics

LG Electronics hat als Tochterunternehmen der südkoreanischen LG Group seinen Sitz in Seoul. Gegründet wurde es im Jahr 1958 und hat sich hauptsächlich auf den Sektor der Unterhaltungselektronik spezialisiert. LG ist übrigens eine Abkürzung für Lucky GoldStar, obwohl man eher davon ausgehen könnte, es wäre „Life’s Good“, wie es auf dem Firmenlogo steht.

blu-ray-player hersteller

Die Technik und Fachbegriffe erklärt

Damit Sie mit unserem Blu-Ray-Player Test auch etwas anfangen und sich ein eigenes Bild über Ihren möglichen neuen Player machen können, müssen Sie zunächst einmal die entsprechenden Fachbegriffe kennen. Der beste Vergleichstest ist nutzlos, wenn der Leser nicht versteht, worum es geht. Daher finden Sie an dieser Stelle ein paar nützliche Begriffserklärungen für das Lesen und Verstehen unserer Tests.

Grundprinzip der digitalen Datenspeicherung und Funktionsweise der Blu-Ray

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So Funktioniert die Datenspeicherung auf einer Blu-Ray im Vergleich zur DVD und CD. Quelle: http://electronics.howstuffworks.com/blu-ray2.htm

Das Prinzip einer Blu-Ray-Disc ist identisch zu dem einer DVD oder CD: Auf der Datenträgerschicht des Mediums befinden sich die Daten, die von innen nach außen spiralförmig aneinandergereiht sind. Der Laser des Players tastet dann diese Trägerschicht mit den Daten ab und erkennt die sogenannten Pits, also die Vertiefungen darauf, woraufhin sich die Reflexion des Lichts verändert.

Der besondere Unterschied bei der Blu-Ray-Disc ist allerdings, dass sich die Daten viel näher aneinanderreihen lassen, als bei einer CD oder DVD. Die Wellenläger des Lasers beträgt lediglich 405 Nanometer, wodurch der Laserstrahl blau aussieht. Daher stammt auch der Name der „Blu-Ray“. Der Abstand zwischen der Blu-Ray-Disc und dem Laser ist ebenfalls geringer und beträgt lediglich 0,32 Mikrometer, wohingegen der Abstand bei einem DVD-Player 0,74 Mikrometer misst. Auch die Schutzschicht auf den Discs von 0,1 Millimeter ist dünner als bei einer DVD, die hier 0,6 Millimeter beträgt.

Die aufgezählten Punkte dienen alle dazu, dass Schreibfehler auf einer Blu-Ray-Disc vermieden und eine stärkere Streuung besser verhindert werden kann. Abgesehen davon sind natürlich die sehr viel höhere Speicherkapazität und die sehr gute Ton- und Bildqualität auch ein klarer Vorteil einer Blu-Ray-Disc.

Die Fachbegriffe

Damit Sie unseren Test und die Testberichte optimal nutzen und für sich anwenden können, möchten wir im Voraus schon einmal gewisse Fachbegriffe klären, die Sie dafür benötigen. Um zu verhindern, dass aus Missverständlichkeit heraus eine falsche Entscheidung getroffen wird und Sie sich im Nachgang ärgern, finden Sie im folgenden eine kleine Hilfestellung für die gängigsten fachspezifischen Begrifflichkeit, wenn es um Blu-Ray-Player geht.

Upscaling

Der englische Begriff des Upscalling bedeutet, dass Daten in einem höheren Format abgespielt werden können. Sie können so also SD-Bilder (also Bilder in Standard Definition) in HD (also High Definition) abspielen. Dies funktioniert so, dass das eigentliche Bild auf die Zielauflösung gestreckt wird. Ausgehend vom Originalbild errechnet die sogenannte Interpolation die fehlenden Bildinformationen. Dies alles geschieht in Echtzeit, sodass Sie davon nichts mitbekommen.

Auflösung

Unter der Auflösung versteht man das Maß für die Bildschärfe. Bei Computern wird diese in Pixeln und bei Videos in Linien und Zeilen angegeben. Die Linien im Videobereich werden von links nach rechts wie Spalten verstanden und die Zeilen von oben nach unten. Die Auflösung bezeichnet hier die zuverlässige Trennung von kleinstmöglichen Linien, die das entsprechende Gerät wiedergibt. Die gängigen Formate finden Sie folgend in Stichpunkten.

NTSC: 480/60i (Fernsehstandard in Amerika und im Fernen Osten)
PAL: (576/50i (Standard in Europa)
HDTV: 720/50p (High Definition Television Standard in Europa)
Full HD: 1080/24p (Standard der Blu-Ray-Disc)

HDMI

Die Abkürzung HDMI steht für „High Definition Multimedia Interface“. Damit gemeint ist ein bestimmter Anschluss, den eigentlich jeder vom heimischen Fernseher kennt. Dieser Anschluss ist für die digitale Übertragung von Video- oder Audiodateien zuständig, wodurch Datenverluste vermieden werden können. HDMI gibt es seit dem Jahr 2003 und es wurden bis heute immer überarbeitete Versionen davon angeboten.

HDMI 1.4 ist die wohl umfangreichste Version, die unter Anderem auch das 3D-Format unterstützt. HDMI 2.0 liefert eine Erweiterung auf Ultra HD (4k) und HDMI 2.0 (a) ermöglicht eine High Dynamic Range (kurz: HDR), wodurch Sie ein lebendigeres Bild mit noch mehr Detailreiche erhalten. Außerdem gibt es dabei den Kopierschutz HDCP (High Bandwith Digital Content Protection).

Datenrate

Die Datenrate benennt die Übertragungsgeschwindigkeit von Daten. Pro Zeiteinheit wird die übertragene Menge an Daten in Bit/s (Bit/ Sekunde) oder Mbit/s (Megabit/ Sekunde) angegeben. Bei einer Blu-Ray-Disc gibt es eine einfache Standard-Datenrate von 36 Mbit/s, wohingegen eine DVD gerade einmal bei 6 Mbit/s und eine CD sogar nur bei 1.411 kbit/s (Kilobit/ Sekunde) liegt.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Blu-ray-Player? Woher kommt der Name Blu-Ray?

faqDer Begriff Blu-Ray stammt aus dem Englischen und bezieht sich auf die Bezeichnung der Laserfarbe. Da dieser blau-violett ist (blue ray = blauer Strahl) hat man dies als Grundlage für den Namen verwendet, ihn noch zu einem markanten Markennamen umgewandelt, in dem das „e“ bei „blue“ gestrichen wurde und schon war der Begriff „Blu-Ray“ geboren. So wäre der Begriff „Blue Ray Player“ zwar nicht falsch, ist aber durch eine gute Vermarktungsstrategie nicht weit verbreitet.

Ähnlich wie ein DVD-Player ist der Blu-Ray-Player zum Abspielen von entsprechenden Speichermedien gemacht. Anders als beim DVD-Player, der nur DVDs und CDs spielen kann, allerdings keine Blu-Ray-Discs, kann ein Blu-Ray-Player alle drei Medien verarbeiten und abspielen. Bei Filmen, wie Jurassic World oder Avatar, die mit einer neuen 3D-Technologie aufgenommen und verarbeitet wurden und Sie dies auch in Ihrem Heimkino nutzen können, müssen Sie beim Kauf Ihres Players darauf achten, dass dieser über eine 3D-Funktion verfügt. 3D-Blu-Ray-Player oder 3D-Player können bei solchen Filmen sehr gute Ergebnisse erzielen.

Die Blu-Ray-Disc an sich gibt es sein dem 19. Februar 2002. An diesem Datum haben sich die neun Grünungsunternehmen Hitachi, Sharp, Panasonic, Pioneer, Sony, Thomson, LG Electronics, Philips und Samsung auf die detaillierten Spezifizierungen der Blu-Ray-Disc einigen. Zu Beginn des Jahres 2004 haben sich auch Hewlett-Packard und Dell in diesen Kreis begeben, im Jahr 2005 kamen auch Apple und Acer dazu. Damals zähle die HD-DVD als einziges Konkurrenzprodukt, die von Toshiba entwickelt und vertrieben wurde.

Als Toshiba dann die Einstellung der HD-DVD-Entwicklung ankündigte, war das Schicksal der Blu-Ray-Disc besiegelt. Viele der oben aufgezählten Hersteller gehören heute zu DLNA, was für Digital Living Network Alliance steht. Diese Allianz ist für die Entwicklung und stete Aktualisierung der neuen technischen Richtlinien zuständig.

Was ist ein Blu-ray-Recorder?

Ein sogenannter Blu-Ray Rekorder oder Blu-Ray Brenner zeichnet sich insofern aus, als dass er nicht nur als reines Abspielgerät fungiert, sondern auch Filme aus dem Fernsehen oder von einem Receiver aufnehmen und speichern kann. Außerdem können diese Geräte meist direkt Blu-Ray-Discs brennen, wodurch Sie sich das Kaufen von zahlreichen Discs sparen, wenn Sie sich für einen Brenner oder Rekorder entscheiden.

Diese Geräte verfügen in der Regel über eine interne Festplatte, auf der der Film dann gespeichert wird. Die Kosten für einen Blu-Ray Rekorder sind in der Regel deutlich höher, da dieser ja auch deutlich mehr kann als ein einfaches Abspielgerät. Sie finden in unserem Test sowohl die reinen Abspielgeräte, als auch einige Rekorder beziehungsweise Brenner. Beachten Sie hier aber außerdem, dass die Brenner mehr Strom benötigen, als die reinen Player.

Welcher Blu-ray-Player spielt alles ab?

Die Suche nach einem Player, der wirklich alle Audio- und Videoformate ausnahmslos abspielt, kann sich als sehr schwierig herausstellen. Während unseres Tests hat sich herausgestellt, dass aber vor allem die Geräte von der Firma LG zwar sicher nicht alle, aber die allermeisten Video-Formate abspielen können. Sollten Sie Probleme mit dem Abspielen gewisser Formate haben, kann ein Software-Update helfen. In unserem Test konnten aber alle neueren Blu-Ray-Discs, DVDs und CDs problemlos abgespielt werden.

Welche Codecs werden von Blu-ray unterstützt?

Auf Blu-Ray-Discs werden unter Anderem die folgenden Videocodecs verwendet:

MPEG-2: ursprünglicher Standard bei DVDs; wurde für HD verbessert
MPEG-4 AVC: Nachfolger des bewährten MPEG-2 Standards; auch bekannt als H.264; bevorzugtes Format für Blu-Ray
VC-1: Codec für Videokompression, der vorwiegend bei Blu-Ray-Discs verwendet wird; von der SMPTE genormter Standard

Mehr Informationen zu Videocodecs finden Sie auch hier.

Blu-Ray-Discs verwenden unter Anderem folgende Audiocodecs:

Dolby Digital (DD): Mehrkanal-Surround-Sound mit bis zu 5.1 separaten Kanälen
Dolby Digital Plus (DD+): Erweiterung von Dolby Digital, bietet eine erhöhte Bitrate und bis zu 7.1 separate Kanäle
Dolby TrueHD: bietet zu 100% verlustfreie Audio-Datenkompression von bis zu 8 Audiokanälen
DTS Digital Surround: bietet 5.1-Channel Surround Sound; Gegenstück zu Dolby Digital
DTS-HD: Erweiterung von DTS speziell für High Definition; bietet eine erhöhte Bitrate bei bis zu 8 Audiokanälen
Linear PCM (LPCM): ermöglicht verlustfreie Aufzeichnung von digital abgetasteten Analogsignalen; bietet bis zu 8 Audiokanäle

Mehr Informationen zu Audiocodecs finden Sie hier.

Die oben aufgeführten Aufzählungen enthalten nur die Angaben darüber, welche Codecs vom Gerät selbst abgespielt werden müssen. Es ist jedoch vom jeweiligen Filmstudio abhängig, welche Codecs dann letztendlich auf der Blu-Ray-Disc vorhanden ist.

Wie aktualisiere ich die Software meines Players?

In gewissen Abständen veröffentlichen die Hersteller selbst Software-Updates, die die Sicherheit und die Wiedergabe der Geräte verbessern sollen. Um diese Update durchzuführen, müssen Sie Firmware-Update-Dateien runterladen und auf Ihren Player spielen. Dafür können Sie den USB-Anschluss verwenden, sofern Ihr Player keinen LAN- oder WLAN-Anschluss hat. Die allermeisten Modelle bieten hier eine eigene Update-Fuktion, die Sie für die Installation verwenden können.

Wie gut ist die PS3 als 3D-Blu-Ray-Player?

Im Internet findet man bereits viele Testberichte über die PS3 in Verwendung als Blu-Ray-Player, die dazu kommen, dass die PS3 ein optimales Bild liefert, bei dem kaum ein Unterschied zu einem richtigen Player festzustellen ist. Allerdings ist der Stromverbrauch der PlayStation deutlich höher und die Betriebsgeräusche können mit der Zeit auch steigen. Sollten Sie vorhaben regelmäßig Blu-Ray-Discs anzusehen, wäre die Anschaffung eines zusätzlichen Players sinnvoll.

Wie viel Daten passen auf eine Blu-ray-Disc?

Eine Blu-Ray-Disc hat im Vergleich zur herkömmlichen DVD eine sehr viel höhere Speicherkapazität. Das kommt daher, weil der Laser eine merklich kürzere Wellenlänge hat und dieser auch in einem deutlich geringeren Abstand die Daten vom Medium ablesen kann. Die Datenträgerschicht auf der Disc befindet sich auch deutlich dichter an der Oberfläche, weswegen die Objektive mit einer höheren numerischen Apertur (heißt: Sammelvermögen einer Linse) genutzt werden können. Daher kann sie das Laserlicht besser bündeln und die Spurabstände auf der Disc und die Pits (Stellen, an denen die Daten gespeichert sind) können verringert werden.

Dadurch kann eine deutlich höhere Datendichte auf gleicher Trägergröße erreicht werden, wodurch eine Blu-Ray-Disc pro einzelne Schicht eine fünfmal so hohe Datenmenge speichern kann als eine DVD.

Eine einfache Single Layer Disc kommt somit auf eine Speicherkapazität von 25 GB, eine Double Layer Disc folglich sogar auf 50 GB.

Zusätzlich bietet eine BDXL-Disc die Möglichkeit, Daten professionell zu archivieren. Die BDXL-Disc kann maximal 128 GB Datenmenge fassen, es gibt aber auch Varianten mit mit einer Kapazität von 100 GB. Sie kann also die vierfache beziehungsweise fünffache Menge an Daten speichern als eine Single oder Doulbe Layer Disc.

Dies wird erreicht, in dem die BDXL-Disc in drei bis vier Schichten in gleichbleibender Qualität beschrieben wird. Diese Variante ist eigentlich für das professionelle Archivieren gedacht, findet aber auch bei privaten Nutzern gerade für Blu-Ray Rekorder großen Anklang. Wie viel Material tatsächlich auf eine Blu-Ray-Disc passt, hängt allerdings noch von anderen Faktoren ab. Die verwendete Datenrate spielt hier eine große Rolle, sowie die Anzahl der Audiokanäle.

Durchschnittlich kann man sagen, dass auf eine Single Layer Disc mit 25 GB Speicherkapazität zwei Stunden Filmmaterial in hoher Auflösung und das dazugehörige Bonusmaterial passt. Bei einer Double Layer Disc verdoppelt sich das Volumen dann entsprechend.

Welche Neuheiten bieten Blu-Rays?

Gewisse Neuheiten in der Technologie der Blu-Ray eröffnen immer wieder neue Möglichkeiten, die mit einem einfachen DVD-Player nur eingeschränkt oder überhaupt nicht funktionierten:

Bildqualität: Wiedergabe von HD-Filmen mit maximaler Auflösung von 1080p und 24 Vollbilder/ Sekunde
Sound: Wiedergabe neuer Tonformate: Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD und DTS-HD
Direktzugriff (Random Access): Ermöglicht schnelles Springen an beliebige Stellen des Films
BD-Live: Zugriff auf Bonusfeatures, aktuelle News, Trailer oder spezielle Events über das Internet
CEC: Steuerung CEC-fähiger Geräte über nur eine Fernbedienung
DLNA: Verbindung der Geräte im Heimnetzwerk und gegenseitiger Zugriff

Wie lange kann die Blu-ray Disc Daten speichern?

Die Datenschicht befindet bei einer Blu-Ray-Disc unter einer 0,1mm dicken Schutzbeschichtung. Als die ersten Discs auf dem Markt erschienen, sind diese mit einem Steckmodul (Cartridge) geliefert, das dann in das Gerät gesteckt wurde. Die Entwicklung eines ausgesprochen widerstandsfähigen Materials namens „Durabis“, das dann für die Schutzschicht verwendet wurde, war die Verwendung des Steckmoduls hinfällig.

Mit dieser Schutzschicht ist eine Blu-Ray-Disc optimal für den Alltag verwendbar und kann, nach Aussage der Hersteller, Daten für 30 bis hin zu 50 Jahre speichern. Da es die Blu-Ray-Disc allerdigs erst seit 2002 gibt, muss dazu gesagt werden, dass es noch keine Blu-Ray-Disc in diesem Alter gibt und es sich daher um reine Spekulationen handelt.

Haben Blu-Ray-Discs einen Kopierschutz?

Blu-Ray-Discs haben einen Kopierschutz. Dieser nennt sich AACS (Advanced Acces Content System) und wurde von Microsoft, Intel, Sony, Toshiba, den Warner Bros. Filmstudios und Walt Disney entwickelt. Diese Unternehmen bilden zusammen den AACS LA (Advanced Acces Content System License Administrator), der die Vergabe der Entschlüsselungen für diese Codes überwacht.

Ein zusätzlicher Schutz ist der HDCP (High Bandwidth Digital Content Protection), der von Intel entwickelt wurde. Dieser ist mit einem 56 Bit langem Code versehen, wodurch eine Unterbrechung in der Verbindung und eine unerlaubte Aufzeichnung unmöglich gemacht wird. Alle Geräte in dieser Verbindung müssen HDCP unterstützen, um das Material auf der Disc in vorgesehener Auflösung und Qualität sehen zu können. Ist dies nicht der Fall, kann man die Daten wenn überhaupt nur in reduzierter Auflösung wiedergeben.

Quellen & weiterführende Links zum Thema
Blu-Ray-Player im Test: Kaufberatung, Analyse & Empfehlungen
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